Von der schwierigen Beziehung von Arzt zu Arzt
Über 50 % der Störungen, die innerhalb von ärztlichen Kooperationen entstehen, entwickeln Folgen, die der Arztpraxis atmosphärisch und finanziell schaden. Störungen haben die Eigenschaft tatsächlich "zu stören" und einen
reibungslosen Arbeits- und Kontaktablauf zu konterkarieren. Das Schwierige ist, die Betroffenen verbleiben zu lange in
der Störung und verlieren ihr souveränes Handeln, unabhängig von Intellekt und akademischen Grad.
Präventive Maßnahmen zur Störungsvorbeugung und das Wissen, wie akute Schieflagen entstört werden können,
erleichtern die Arbeit in Arztpraxen immens. Auch der Umgang mit komplizierten Patienten kann so entspannter werden. Darüber hinaus brauchen erfolgreiche Kooperationen Mechanismen, die das vorhandene Störungspotential
von vornherein eingrenzen und ausschalten.
Im Seminar wird die Bedeutung von Störungen für Ihre Arztpraxis vermittelt und gezeigt, wie Sie geschäftsschädigende, zwischenmenschliche Störungen erkennen, präventiv verhindern und akut beseitigen können. Die notwendigen
Arbeitsschritte vermittelt die Referentin anhand praktischer Beispiele.
Die Themenschwerpunkte:
- Bedeutung von Störungen für Berufsausübungsgemeinschaften in Arztpraxen
- Interne Ebene - Mitarbeiter, geplante und bestehende Kooperationen
- Externe Ebene - Patienten
- Existentielle Ebene - Arztpraxis
- Wer passt zu wem?
- Wie Sie bestehende und noch nicht bestehende Zusammenarbeitsbeziehungen positiv steuern.
- Präventive Maßnahmen zum Erhalt eines beschwerdefreien Umgangs
- Maßnahmen für die Entstörung von bestehenden Beziehungen
- Auch andere nehmen Störungen wahr
- Auswirkungen auf Patienten und Mitarbeiter
Seminarnummer: 69
Seminardauer: 3 Stunden
Termine und Teilnahmegebühren